Arbeitsfähigkeit im System verankern

Klausuren und Steuerungsworkshops, die Prioritäten, Rollen und Maßnahmen so klären, dass Entlastung nicht bei Einzelfällen stehen bleibt.

Präsenz oder online – je nach Ziel und Teamkonstellation.

Worum es geht

Arbeitsfähigkeit wird oft fallbezogen bearbeitet: ein Gespräch, eine Maßnahme, ein Prozessschritt. Das hilft kurzfristig – und trotzdem beginnt es beim nächsten Fall wieder von vorn, wenn Leitplanken fehlen: Zuständigkeiten, Entscheidungswege, Standards, Nachhalten.

Im Fokus steht eine pragmatische Prozessbegleitung mit Umsetzungs- und Transferlogik – keine „Groß-OE“.

Für wen das passt

  • HR/PE, wenn Prävention, BEM/Teilhabe und Führungskräfteunterstützung wirksam aufgestellt werden sollen
  • Leitungsrunden, die Verantwortung klären und Entscheidungen treffen müssen
  • Schnittstellenakteure je nach Kontext: BGM, Arbeitssicherheit, Betriebsarzt/AM, SBV/BR, interne/externe Partner

Typische Anlässe

  • Viele Einzelmaßnahmen, aber kein gemeinsames System: Standards, Zuständigkeiten, Entscheidungslogik sind unklar
  • Fälle „wandern“ zwischen Rollen – HR trägt zu viel, Führung ist unsicher
  • Prävention/Belastung/Fehlzeiten werden diskutiert, aber Steuerung bleibt vage
  • Schnittstellen arbeiten parallel – mit Reibung und Misstrauen
  • Klausuren enden mit Absichten, aber ohne Transfermechanik verpufft es

Was sich konkret verbessert

  • Gemeinsames Lagebild ohne Schuldzuweisung
  • Klare Prioritäten: was jetzt, was später, was nicht – und warum
  • Rollen-/Schnittstellenklarheit: Zuständigkeiten, Informationswege, Eskalationspfade
  • Maßnahmenlogik: wer macht was bis wann, woran wird Wirkung erkannt
  • Nachhalte-Setup: kurze Check-ins + Minimal-Controlling (ohne Menschen zu reduzieren)

Formate

Steuerungsklausur (1–2 Tage)

Aus Themenfülle wird ein priorisierter Maßnahmenplan mit Verantwortlichkeiten.

  • Standort: Engpässe, Stärken, blinde Flecken
  • Priorisierung: welche Hebel bringen Entlastung?
  • Prinzipien bei Zielkonflikten
  • Maßnahmenplanung: konkret, realistisch, nachhaltbar

Rollen- und Schnittstellenklärung (0,5–1 Tag)

  • Rollen klären: HR, Führung, SBV/BR, BGM, Arbeitssicherheit, AM …
  • Erwartungen/Informationswege
  • Konfliktpunkte handhabbar lösen
  • Spielregeln: Kommunikation, Transparenz, Eskalation

Transfer- und Nachhalte-Setup (3×90 Min)

  • Umsetzungscheck: was klappt, was blockiert?
  • Nachjustieren ohne Großprojekt
  • Indikatoren + Routine

Abgrenzung

Keine Rechtsberatung, keine arbeitsrechtliche Strategie, keine umfassende Organisationsentwicklung als Großprogramm. Fokus: Klausuren, Steuerungsworkshops und Transfer-Setups, die im System verankern.

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