Gesundheitsbezogene Gespräche sicher führen
Wenn Gesundheit, Einschränkungen oder Wiedereingliederung Thema werden: deeskalieren, klären, nächste Schritte vereinbaren – anschlussfähig an HR, Führung und SBV/BR.
Online oder Präsenz. Deutschsprachiger Raum.
Worum es geht
Gesundheitsbezogene Gespräche gehören zu den anspruchsvollsten Gesprächen im Arbeitsalltag: Belastbarkeit, Grenzen, Erwartungen, Vertrauen – oft mit Unsicherheit auf allen Seiten. Gleichzeitig braucht es Klarheit: nächster Schritt, Zuständigkeit, Nachhalten.
Im Fokus steht Gesprächsführung in sensiblen Kontexten (Wiedereingliederung, Teilhabe, Leistungsfähigkeit, Einschränkungen) – menschlich und zugleich professionell.
Für wen das passt
- HR/PE, wenn Führungskräfte entlastet und eine tragfähige Gesprächslogik etabliert werden soll
- Führungskräfte, wenn sensible Situationen sicher, klar und respektvoll zu klären sind
- SBV/BR optional, wenn Abstimmung und Beteiligung kommunikativ sauber gestaltet werden sollen
Typische Anlässe
- Gespräche verlaufen vage oder emotional – am Ende fehlen klare nächste Schritte
- Unsicherheit, wie Erwartungen, Grenzen oder Zusagen formuliert werden können
- Mitarbeitende erleben Gespräche als Kontrolle oder Pflichtübung – Vertrauen ist gefährdet
- Gespräche werden vermieden aus Sorge, „etwas falsch zu sagen“
- Schnittstelle HR–Führung–SBV/BR hakt im Ton, in Rollen oder Erwartungen
- Bedarf an Sparring zur Vorbereitung eines wichtigen Gesprächs
Was sich konkret verbessert
- Gesprächsarchitektur: Vorbereitung – Gespräch – Vereinbarung – Nachhalten
- Sichere Sprache in heiklen Momenten: deeskalierend, ohne weich zu werden
- Grenzen ohne Eskalation: Zuständigkeiten klar benennen
- Bessere Abstimmung an Schnittstellen, weniger Missverständnisse
- Mehr Verbindlichkeit durch Vereinbarungen und konkrete Schritte
Formate
Gesprächslabor (1 Tag)
- Gesprächslogik: Ziel, Rahmen, Erwartungen
- Umgang mit Emotion, Abwehr, Schweigen, Misstrauen
- Grenzen/Zuständigkeiten ohne juristische Strategie
- Vereinbarungen, die im Alltag umsetzbar sind
Ergebnis: Leitfaden + Formulierungsbausteine + Übungssequenzen (anonymisiert).
Sparring / Gesprächsvorbereitung (90 Min)
- Gesprächsziel, Risiken, Fallstricke klären
- Gesprächsroute entwerfen
- Formulierungen erarbeiten
- Follow-up und Kommunikation im System planen
Ergebnis: roter Faden + spürbar mehr Sicherheit.
Schnittstellen-Workshop (0,5–1 Tag)
- Rollen/Erwartungen/Informationswege klären
- Kommunikationsregeln: Ton, Transparenz, Beteiligung
- Eskalationspfade
- Mindeststandards für Vorbereitung/Nachhalten
Ergebnis: Spielregeln + weniger Reibung.
Klare Abgrenzung
Kein Schwerpunkt auf Abmahnungs-, Kündigungs- oder Disziplinargesprächen. Keine Rechtsberatung und keine therapeutische Arbeit. Fokus: Gesprächsführung in gesundheits- und teilhabebezogenen Situationen.
